Behörden üben für Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest

Mit einer Krisenübung bereiten sich Bund und Länder auf den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland vor.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) nähert sich seit 2014 kontinuierlich der Bundesrepublik. Die ersten Fälle traten schon 2007 in Russland und der Ukraine auf. Aufgrund des hohen Infektionsrisikos kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Seuche nach Deutschland und in weitere Länder der EU verschleppt wird. Der jüngste Ausbruch in der Tschechischen Republik habe dies eindrücklich belegt, heißt es aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL).

Bund und Länder haben sich nun darauf verständigt, sich mit einer Übung im November auf den möglichen Ausbruch der Schweinepest in Deutschland vorzubereiten. Ziel der Übung ist, die Kommunikation zwischen dem BMEL und den obersten Landesbehörden zu optimieren. Da die Krankheit von Wildschweinen verschleppt werden kann, werden in die Krisenübung auch die zuständigen Behörden für Tierseuchen und die Jagdbehörden einbezogen.

„Eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland brächte schwere wirtschaftliche Folgen für alle Schweinehalter mit sich.“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Er rief dazu auf, sich mit der Afrikanischen Schweinepest vertraut zu machen und durch Vorsorge dazu beizutragen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Schmidt spricht dabei auch den Handel, Jäger und Transportunternehmer an.

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